Fritz Kammerer

Ordentliches Mitglied

Meine Vespa Zeit liegt fast in der Antike. Im Jahr 1963 habe ich von meinem Vater eine Vespa 125 übernommen.

Nicht als Geschenk, ich musste damals ATS 3000.- hinblättern. Viel Geld damals, ungefähr 2 Monatsgehälter.

Gleichzeitig begann meine Mitgliedschaft beim damaligen Vespaclub Linz. Endlich mobil zu sein war einfach toll.

Viele Ausfahrten und Treffen jedes Jahr waren unsere Hobbys. Erste Kontakte mit anderen Clubs in Österreich

(Salzburg, Innsbruck, Bregenz, St. Pölten, Wien) und im Ausland, da vor allem Italien (Bozen, Monfalkone, Urbino) und Deutschland (Rothenburg, München, Koblenz) folgten.

Keine 2 Jahre später bin ich auf eine 160 GS umgestiegen. Der Grund, die weiten Fahrten mit einer 125 ziger waren sehr mühsam.

Höhepunkt meiner Vespa-Karriere war die 20 Provinzen Rally in Spanien. 2 Monate unterwegs und 10.000 km, da brauchst ein gutes Sitzfleisch.

Mit 1998 war meine Vespa-Zeit zu Ende, ein schreckliches Regenjahr und der Beginn der Auto-Zeit waren die Gründe.

Aber diese schöne Zeit auf einer Vespa habe ich nie vergessen und so habe ich mich wieder für dieses Kultfahrzeug begeistert.

Meine Lebenspartnerin Uli hatte Erbarmen mit meinem Traumwunsch und hat mich zu meinem runden Geburtstag mit einer 300i überrascht.

So bin ich wieder ein Vespist geworden.

Sonstige Hobbys und Freizeitbeschäftigungen sind Reisen, Schilaufen, Tennis, Wandern, ein Sommerhaus, Theater, usw., was man halt so als Pensionist so treibt.

Unser Motto lautet zu 100 % – genieße jeden Tag